Vier Tipps für einen frühen Frühling – Der Raum hinter dem Balkon

Wenn der Frühling langsam kommt und es zum Sitzen auf dem Balkon noch zu kalt ist, ist der angrenzende Wohnraum hinter dem Balkon umso wichtiger. Denn hier lässt es sich warm und trocken sitzen und trotzdem auf den beginnenden Frühling schauen. Mit diesen vier Tipps kommt der Frühling früher in das eigene Zuhause.

Wintergarten im Frühling

Der Frühling lässt sich nicht hervorzaubern, aber mit einigen Kleinigkeiten lässt sich das Gefühl von ein bisschen Frühling bereits ganz früh im Jahr in die eigenen Vier Wände bringen. Damit steigt vielleicht nicht der Vitamin D-Wert, aber die gute Laune doch allemal.

Wer den an den Balkon oder die Terrasse angrenzenden Raum in seine Frühjahresplanung mit einbezieht, genießt den Frühling auch ohne viel Sonne. Denn woran zeigt sich Frühling? Es ist das satte Grün, die sprießenden Pflanzen, frische und angenehm warme Luft und das Singen der Vögel.

Tipp 1: Warmer Sitzplatz mit Aussicht

Ein schöner Sitzplatz mit der freien Sicht nach draußen gehört in jedes Zimmer mit einem Balkon. Dafür – und für mehr Licht im Wohnraum – ist eine freie Fensterbank wichtig. Viele Blumenfreunde haben auch auf der Fensterbank im Haus viele Blumen.

Doch an dieser Stelle schlucken die Blumen tatsächlich das Licht und erschweren das tägliche Lüften. Daher die Blumen im Haus lieber an einen anderen sonnigen Platz stellen und dafür mehr Licht im Innenraum genießen. In Sichtweite auf dem Balkon können dafür die schönsten Blumen oder frühblühende Büsche bereits als Frühlingsboten und als Sichtschutz dienen.

Der Sitzplatz sollte mindestens schräg zum Fenster, wenn nicht ganz frontal stehen. Schön ist ein Sessel oder ein kleines Sofa, da Polstermöbel eine andere Gemütlichkeit ausstrahlen. Auf einem kleinen Tisch daneben lassen sich Bücher, eine Lampe, etwas zu trinken und auch eine Blume gut abstellen.

Wer schnell friert, kann hinter seinem gemütlichen Sitzplatz eine Infrarotheizung anbringen. Ähnlich wie ein Bild werden diese an die Wand gehängt. Es gibt Infrarotheizungen, die wie ein Spiegel Licht reflektieren, ein Bildmotiv haben oder als Hexagon geformt sind. Eine Infrarotheizung basiert auf Strahlungswärme und fühlt sich damit ähnlich der Sonnenwärme auf der Haut an.

Sie ist eine elektrische Heizung. Eine klassische Heizung wärmt die Raumluft. Eine Infrarotheizung gibt ihre Wärme direkt an die Wände, den Boden und alle anderen Gegenstände im Raum ab – sprich sie heizt die Raumhülle. Die infrarote Strahlung ist eine natürliche Strahlung, die nicht gesundheitsschädlich ist. Gerade bei Menschen, welche die Kälte sehr in den Knochen spüren, sorgt eine Infrarotheizung für gemütliches Wohlbehagen.

Mit ihr wird das Raumklima ausgesprochen behaglich. Eine Infrarotheizung kaufen ist dabei weniger teuer als andere Heizsysteme und lässt sich sowohl ergänzend als auch als ausschließliches Heizsystem verwenden.

Extra-Tipp: Je nachdem wohin das Fenster geht, lässt sich an diesem Sitzplatz der erste Kaffee des Tages beim Sonnenaufgang oder der letzte Tee des Tages beim Sonnenuntergang genießen. Derartige Rituale pflegen das eigene Wohlbefinden.

Tipp 2: Frische Luft – nicht immer ist Lüften ausreichend

Gerade empfindliche Menschen leiden unter der Luft in Innenräumen. Das ändert sich auch mit den steigenden Außentemperaturen nicht immer. Allergiker, Menschen mit Migräne oder schlicht empfindliche Menschen können Innenräume regelmäßig lüften und trotzdem reicht die Luftqualität bei ihnen nicht.Allergiker

Wer jetzt noch zusätzlich im Home-Office arbeitet oder viel im Innenraum ist, sollte nach effektiven Lösungen für sein Wohlbefinden suchen. Eine gute Möglichkeit ist dabei der Einbau einer Klimaanlage, die in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend genutzt werden.

Eine Klimaanlage sorgt für frische und gute Luft in Innenräumen. Die moderne Klimatechnik hat dabei wenig gemein mit den früheren Modellen, die oft sehr laut waren und eher für Zugluft gesorgt haben. Moderne Klimaanlagen schaffen auch in anspruchsvollen Räumen ein gesundes Raumklima.

Sie minimieren die Luftfeuchtigkeit und filtern Schadstoffe aus der Luft. Dabei reinigen sie die Luft nicht nur von kleinsten Staubpartikeln, sondern ebenso von Bakterien, Viren, Allergen und Gerüchen. Sie sorgen im Homeoffice, Büro, Wohnzimmer oder der modernen Praxis für eine gleichbleibende Wohlfühltemperatur und eine frische Luft.

Tipp 3: Frühlingsblüher ins Haus holen

Tulpen im Frühling

Nachdem die ersten Frühlingsblüher auf dem Balkon gepflanzt sind, ist es schön, wenn auch im Haus einige verteilt sind. Besonders Frühlingsblüher, die ein bisschen Duft mitbringen, sind im Innenraum besonders schön. Während früher oft einzelne Pflanzen im Topf standen, finden sich aktuell viele beetähnlichen Arrangements.

Entweder einem größeren Kübel oder in einer Holzbox lassen sich kleine Blumeninseln im Innenraum schaffen. Wer eine Holzbox nutzt, muss diese vor dem Bepflanzen mit einer Plastikfolie auskleiden. Sonst wird das Holz nass und beginnt im Innenbereich zu schimmeln. Um Schimmel zu umgehen, wird einfach eine dicke Plastikfolie im passenden Format innen angetackert.

Eine Teichfolie ist hierfür beispielsweise geeignet, da sie das Gewicht der Erde ohne Probleme hält. Im unteren Bereich sollten stets Kies und einige Steine liegen. Eine schöne Frühlingsmischung sind beispielsweise:

• Bellis
• Narzissen
• Tulpen
• Hyazinthen

Wer zusätzlich auf die Erde ein bisschen Moos setzt, hat noch mehr Grün im Haus. Zudem lassen sich kleine Steine auf dem Moos verteilen. Besonders selbstbemalte Steine sind hierbei besonders schöne Hingucker.

Extra-Tipp: Nach dem Verblühen die Zwiebeln aus der Erde nehmen und trocken und kühl lagern. Wer sie dann im Herbst außen einpflanzt, kann sich erneut über die Pflanzen und ihre fröhlichen Farben freuen.

Tipp 4: Frühlingsdekoration und leichte Stoffe

Um die Winterstimmung im Haus zu vertreiben, ist kaum etwas so effektiv, wie die Dekoration. Wer bei den Bezügen, den Dekorationsartikeln und beispielsweise den Gardinen wechselt, bereitet sein Haus ideal auf den Frühling vor. Während im Winter dunklere Nuancen und festere Stoffe gefragt sind, wirken im Frühjahr helle Farben und leichte Stoffe fröhlicher.

Im Winter passt beispielsweise Samt bei den Kissen gut und wirkt wärmer. Im Frühjahr wirken Kissen aus Samt schnell unpassend. Hier sind Baumwollstoffe oder Material wie Leinen oder Seide schöner. Statt eine Wand neu zu streichen, reichen übrigens ein paar frühlingshafte Details, damit der Raum direkt viel leichter wirkt. In Kombination mit einem angenehmen Raumklima durch Heizung und Klimaanlage kommt echte Frühlingsstimmung ins Haus.

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