Gärtnern – tolles Hobby, aber bitte ohne Chemie

Gärtnern auf engem Raum

Gärtnern ist zu einem beliebten Hobby geworden. Für viele Menschen ist es ein Ausgleich zum hektischen Arbeitsalltag. Mit hilfreichen Tipps für Hobbygärtner und für Einsteiger gelingt das Gärtnern jedem. Es zeigt, dass Gärtnern sogar in der Großstadt, auf engem
Raum, möglich ist.

Wer gärtnert, kann sein eigenes Obst und Gemüse anbauen und sicher sein, dass es frei von Chemie und anderen Schadstoffen ist. Hobbygärtner leisten einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Klima.

Warum lohnt sich das Gärtnern?

Der Garten ist nicht nur mit Arbeit verbunden. Er kann eine Oase der Ruhe sein. Rasen, wunderschöne Blumen, aber auch Schmetterlinge und andere nützliche Insekten bieten einen schönen Anblick. Auch einfache, leicht zu kultivierende Pflanzen nützlich und gleichzeitig schön sein können.

Wer sein eigenes Obst und Gemüse anbaut, kann sich sicher sein, dass es frei von Schadstoffen ist. Es kann zur entsprechenden Zeit geerntet werden und hat keine langen Wege hinter sich. Es ist ausgereift und belastet nicht die Umwelt. Ein Garten kann ein Unterschlupf für viele nützliche Tiere sein.

Die Pflanzen reinigen die Luft und produzieren Sauerstoff. Gärtner leisten daher einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und für das Klima. Im Garten kann Nachhaltigkeit gelebt werden.

Chemie raus – Natur rein

Die chemische Keule in Form von Insektiziden, Unkrautvernichtungsmittel und Dünger war gestern. Heute ist Nachhaltigkeit angesagt. Hobbygärtner können sich die Natur zunutze machen. Das gelingt mit Mischkulturen. Pflanzen, die gut miteinander harmonieren und sich gegenseitige Vorteile bieten, werden in direkter Nachbarschaft gepflanzt.

So können beispielsweise Erdbeeren oder Möhren zusammen mit Zwiebeln gepflanzt werden. Die Pflanzen können besser mit Nährstoffen versorgt werden und werden nicht zum Opfer von Schädlingen. Verschiedene Schädlinge lassen sich mit Nützlingen bekämpfen.

Daher können im Garten Unterschlüpfe aus Reisig gebaut werden. Auch Kompost ist nachhaltig und ist eine gute Idee, um Gartenabfälle sinnvoll zu verwenden.

Pflanzenjauche als Dünger

Verschiedene Unkräuter sind gut zur Bereitung von Pflanzenjauche geeignet. Diese Pflanzenjauche ist ein hervorragender natürlicher Dünger für Starkzehrer wie Kohlpflanzen und Tomaten. Auch Schwachzehrer wie Bohnen, Erbsen oder Schnittlauch können hin und
wieder mit der Jauche gegossen werden.

Die Jauche muss bei Schwachzehrern entsprechend stärker verdünnt werden. Am besten eignen sich Brennnesseln für eine solche Pflanzenjauche. Die Brennnesseln werden zerschnitten und mit Wasser übergossen.

Dieser Ansatz sollte mindestens zehn Tage stehen. Zwischendurch wird er immer wieder umgerührt. Schäumt die Jauche nicht mehr, kann sie verdünnt und zum Gießen verwendet werden.

Nutzpflanzen, die sich auch für Anfänger eignen

Verschiedene Nutzpflanzen sind pflegeleicht und stellen keine hohen Ansprüche an den Standort. Sie sind daher auch für Anfänger geeignet. Die folgenden fünf Nutzpflanzen sollten in keinem Garten fehlen, da sie lecker sind und noch dazu einen schönen Anblick bieten:

Radieschen

Radieschen können bereits im März ausgesät werden. Die Aussaat ist auch noch zu einem späteren Zeitpunkt möglich, doch werden sie dann häufig madig. Radieschen keimen schnell und sind schon nach wenigen Wochen erntereif. Sie stellen so gut wie keine Ansprüche an den Standort.

Sie sollten regelmäßig und gleichmäßig gegossen werden, damit sie nicht pelzig oder scharf werden. Um eine längere Erntedauer zu erzielen, können Radieschen alle zwei Wochen nachgesät werden.

Tomaten

Tomaten können bereits im Winter ausgesät werden und dann in der Wohnung keimen. Sind die Pflänzchen groß genug, werden sie in kleine Töpfe pikiert. Auf der Fensterbank bekommen sie viel Licht. Wer ein Gewächshaus hat, kann die Tomaten im Gewächshaus
vorkultivieren.

Sind die Pflanzen etwa 15 Zentimeter groß, können sie in Töpfe mit etwa 10 Liter Inhalt gepflanzt werden. Tomaten brauchen viel Wasser und Sonne. Sie sollten vor Regen geschützt werden. Eine Überdachung, beispielsweise auf dem Balkon, ist daher
sinnvoll. Ins Freie können sie nach den Eisheiligen.

Rucola

Rucola, die gute alte Rauke, eignet sich hervorragend für Salate. Nicht nur die Blätter, sondern auch die Blütenknospen sind essbar. Die Wildrauke hat einen intensiven Geschmack und ist mehrjährig. Sie ist winterhart, während die Salatrauke nur einjährig ist und mild schmeckt. Rucola kann von April bis September ausgesät werden und bevorzugt einen sonnigen Standort.

Grünkohl

Grünkohl ist ein gesundes und robustes Kohlgemüse, das anders als andere Kohlarten keine hohen Ansprüche an Standort und Pflege stellt. Er kann von Mai bis August ausgesät und im Winter geerntet werden.

Erdbeere

Erdbeeren erfreuen mit ihren leckeren Früchten und können auch auf dem Balkon kultiviert werden. Die Pflanzen sollten im Frühjahr in die Erde. Sie sind mehrjährig und winterhart.

Trends der Gartengestaltung

In der Gartengestaltung gibt es einige neue Trends. Das E-Book beschreibt, wie auch Gärtnern auf engem Raum gelingt, wie ein Square-Foot-Garten angelegt wird und wie ein Naschgarten oder Naschbalkon gestaltet werden kann. Ein wichtiger Trend ist das nachhaltige Gärtnern ohne Chemie. Auch Nutzpflanzen, die gleichzeitig optisch ansprechend sind, werden zum Trend.

Noch mehr Tipps im E-Book

Noch mehr Tipps zum Thema Gärtnern hält das kostenlose E-Book bereit. Der Ratgeber beschreibt Nutzpflanzen, die sich auch für Einsteiger eignen, und informiert über das biologische Gärtnern. Einsteiger erfahren, wie sie zu Selbstversorgern werden und leckeres
Obst sowie Gemüse anbauen können.

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